Andreas erhält vom Rektor der Hochschule, Roland Fischer, die Ernennungsurkunde

... war Andreas ja schon länger.  Aber seit heute (18. April 2018) ist er auch noch hoch offiziell "Professor".

Während der Sitzung des Senats überreichte Roland Fischer, Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau, die Ernennungsurkunde zum Professor für Beratung und Seelsorge. Die Denomination der Professur wurde bewusst fachbereichsübergreifend gewählt, denn tatsächlich kann und wird Andreas in beiden Fachbereichen  (Christliches Sozialwesen und Theologie) lehren. Seine Hauptverantwortung bleibt dabei unverändert die Leitung des Studienganges "M.A. in Counseling", also im sozialwissenschaftlichen Bereich. 

Vorausgegangen war ein sehr langer Weg mit vielerlei Irrungen und Wirrungen. Etliche Versuche, einen Platz zur Habilitation in Deutschland zu finden, waren vor allem wegen der exotischen akademischen Biographie von Andreas erfolglos geblieben (das Studienfach, in dem Andreas promoviert hatte - nämlich "Pastoral Counseling" gibt es schlicht in Deutschland nicht). Blieb also das sogenannte Äquivalenzverfahren, das durch externe Gutachten gestützt, die Befähigung in Forschung und Lehre nachweist. Tatsächlich ist ja der "Ph.D" (Doctor of Philosophy) auch in den meisten Ländern der Erde die Voraussetzung für eine Professur. Das Berufungsverfahren war im Grunde schon vor drei Jahren erstmalig angestoßen worden, blieb aber aufgrund unvorhersehbarer hochschulpolitischer Änderungen in der Ordnung von Berufungsverfahren stecken. Jetzt aber konnte es mit allen dazu gehörenden Hürden - einschließlich der ministerialen Genehmigung der Titelführung - abgeschlossen werden.  

Leider war es Andreas nicht mehr vergönnt, dieses schöne Ergebnis mit Carol zu teilen, die ja wesentlich zur beruflichen Entwicklung beigetragen hat. Doch soll ihrer in diesem Zusammenhang wenigstens dankbar gedacht werden. Die weitere Entwicklung wird ja jetzt von Claudia mitgetragen und erweitert. Dank auch hier für viel Verständnis, Unterstützung und Inspiration.