Schalom-Haus Schönebeck

Wir freuen uns über Claudias Berufung als Pastorin der Baptistengemeinde Schönebeck.

Gedenktafel Schalom-Haus SchönebeckDas als Schalom-Haus bekannte Gemeindehaus wurde 1877 als Synagoge erbaut.  Es wäre in der Reichskristallnacht 1938 fast völlig abgebrannt, hätten nicht beherzte Anwohner das Feuer gelöscht, wohl auch, um ein Übergreifen der Flammen auf ihre Gebäude zu verhindern... Seither wurde das Gotteshaus als Lagerraum, Arbeitsamt, Turnhalle und ähnliches genutzt, bevor die jüdische Gemeinde zu Magdeburg das Gebäude an die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Schönebeck verkaufte, die das Gotteshaus restaurierte und 1986 wieder seinem ursprünglichen Zweck, der Anbetung und dem Lobpreis Gottes zuführte.

Auf diesem historischen Boden wird Claudia ab 1. November 2018 ihren Dienst als Pastorin antreten. Wir sind überwältigt vom Vertrauen, den Herausforderungen und Möglichkeiten, die dieser Wirkungsort bietet.

Blumen Schmuck im Schalom-EckSchon im August, in einem ersten Treffen mit der Gemeindeleitung, zeichnete sich ab, dass es zu einem guten Miteinander kommen könnte. So kam es dann zu einer Einladung, sich der Gemeinde bei Kaffee und Kuchen vorzustellen und auch einen Gottesdienst zu halten. Die Gemeinde reagierte mit großer Herzlichkeit und Offenheit auf den Besuch von Claudia und Andreas (als "Herr Pastorinwink) und lauschte nicht nur ihrer Predigt mit großer Aufmerksamkeit, sondern gestaltete einen wunderbaren Gottesdienst mit viel Musik und anschließendem Mittagessen. Die tatsächliche Berufung erfolgte dann in einer gesonderten Gemeindeversammlung am 9. 9. 2018. 

Von Ingolf Krettek, Ingolf Krettek - eigene Aufnahme), GemeinfreiDie Baptistengemeinde besteht aus knapp 90 Mitgliedern und zeichnet sich durch großes soziales Engagement (wöchentliches Frühstück für die "Straßenbrüder"), musikalische Vielfalt, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Kirchen am Ort, spürbare Wärme und Herzlichkeit aus. 

Für Claudia und Andreas ist die Berufung eine Gebetserhörung, stellt sie doch nicht nur eine nahtlos fortgesetzte Berufstätigkeit bei sehr viel geringerer Entfernung sicher, sondern scheint es sich auf vielen Ebenen um eine wunderbare Passung zu handeln:

Kerze

  • Die Berufung erfolgte mit einer überwältigenden Mehrheit - Hinweis darauf, dass die Gemeinde nach zweijähriger Vakanz sich voll und ganz auf die neue Pastorin freut. 
  • Kunst und Musik spielen für die Gemeinde wie für Claudia eine große Rolle.
  • Die Gemeinde ist wie Claudias neue Heimat in Sachsen-Anhalt. Claudia wurde der Gedanke zunehmend bedeutsam, ihre Gaben tatsächlich regional zur Verfügung zu stellen.
  • Die Gemeinde versteht sich als charismatisch orientiert - Claudia ist Teil der geistlichen Gemeindeerneuerung (GGE) im BEFG.
  • Die vorhandenen Räumlichkeiten bieten viel Entwicklungspotenzial für Aktivitäten, die Claudia tatsächlich zu füllen helfen kann. Eine kleine Dienstwohnung ermöglicht ihr auch Übernachtungen vor Ort, wenn es mal spät wird - oder stürmt und schneit.
  • Die Gemeinde pflegt Kontakte zu jüdischen Aussiedlern aus Russland - wunderbare Gelegenheit für Claudia, ihre Russischkenntnisse aufzufrischen.

Nun ist es Aufgabe, Herausforderung, Gebetsanliegen die Berufung anzunehmen, ihr mit Gottes Hilfe gerecht zu werden und dort vor Ort zum Segen zu werden. Hier braucht es Unterstützung von Betern und guten Freunden.